Holz & Blech – eine gute Mischung!

Trotz des Regenwetters kamen eine Menge musikliebender Menschen in die Christuskirche, um zu hören, was das Blockflötenensemble der Christuskirche und der Tubist Bernhard Heermeier in den letzten Monaten erarbeitet haben.

Das bunte Programm wurde durch Bernhard Heermeier und Ulrike Jerosch (am Flügel) mit dem berühmten Prélude aus dem Te Deum von Charpentier eröffnet. Barock ging es weiter mit ein paar Sätzen aus der Ouvertüre C-dur von Johann Sebastian Bach – eine echte Herausforderung für die Flötistinnen und den Flötisten!

Abwechslungsreich waren die Sätze aus der „Haworth Suite“ von Andrew Duncan. Das Divertimento Nr. 8 von Mozart brachte gefällige Melodien hervor, ein richtig „klassischer“ Genuss.

Der „Amerika-Suite“ von Stephan Müller ging eine Klavierbearbeitung des Spirituals „Sometimes I feel like a motherless child“ voran. Die von Herrn Müller gewünschten „Pauken“ spielte Maria Jerosch auf dem Keyboard – keine schlechte Alternative zu den echten Pauken. Zur großen Überraschung für uns alle saß der Komponist, der viele Jahre Musiklehrer am Gymnasium Borbeck war, im Publikum und gab uns noch ein paar erklärende Worte zu seinem Werk!

Nikola Ferro schenkte uns mit „Daybreak“ für Tuba und Klavier die grandiose Vorstellung eines Sonnenaufgangs.

Wie immer hatte das Flötenensemble auch ein paar humorvolle Stücke im Gepäck. Neben bekannten Evergreens der Comedian Harmonist’s („Ich hab für dich ’nen Blumentopf bestellt“, „Wochenend und Sonnenschein“) gab es auch „Happy Birthday“-Variationen von Gerhard Wolters, die folgende Titel trugen: Für Geistliche (Nachahmung eines Orgelchorals), Für einen Bach-Freund (Bearbeitung des bekannten Präludium C-dur), Für einen Mozart-Verehrer („Eine kleine Nachtmusik“), Für Märchenfreunde („Peter und der Wolf“), Für Spanier (Bolero mit Klangstäben und geklopften Bassflötenklappen), Für die Blockflötenlehrerin (furchtbar schief und schlecht gespielt;-)), Für Verliebte, -lobte, -heiratete („Brautchor“ aus „Lohengrin“), Für ein Tier, einen Tierfreund oder ein hohes Tier (mit „Tierstimmen“ aus dem Ensemble) u.v.m.

Als Zugabe erklang der „Ungarische Tanz“ Nr. 5 in g-moll von Johannes Brahms in einer Version für Blockflötenensemble und Tuba.

Sollten Sie dieses „bunte“ Konzert verpasst haben: Wir planen schon für 2026!

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