08.02.2022 / Erdbebenkatastrophe Türkei & Syrien

Am Montag, dem 6. Februar, ereignete sich im Osten der Türkei und im Norden Syriens eine Erdbebenkatastrophe, die in der von Erdbeben bedrohten Region ihresgleichen sucht. Nach neuesten Schätzungen sind rund 23 Millionen Menschen betroffen. Die Zahlen der Toten und Verletzten werden laufend nach oben korrigiert. Die UNICEF befürchtet, dass sich unter den Toten mehrere tausend Kinder befinden. Mittlerweile gehen die Presseagenturen von fünfstelligen Opferzahlen aus.
Es gibt nichts, woran nicht Mangel herrscht: Obdach, Wasser, Nahrung, Kleidung,  Benzin, Brennstoffe…
Es herrschen Temperaturen von stellenweise unter Null Grad. Eis und Schnee erschweren die Bergungsarbeiten. Die betreffenden syrischen Regionen liegen im Kriegsgebiet. Die türkisch-syrische Grenze ist Teil der Interessen der Kriegsparteien. Die Instrumentalisierung der Katastrophe durch die Kriegsparteien kann nicht ausgeschlossen werden.

Internationale Hilfen, auch aus der EU und aus der Bundesrepublik laufen auf Hochtouren. Gerade wir in Deutschland sind gut ausgestattet mit staatlichen Hilfsmöglichkeiten, Hilfsorganisationen, Geld und Gerät.
Können wir es dabei belassen? Soll die Zugehörigkeit zu Religionen, religiösen, sozialen oder politischen Gruppen bei unserer Hilfe eine Rolle spielen? Soll der Bürgerkrieg in Syrien bei unserer Hilfe von Bedeutung sein?
Jede*r einzelne muss diese Fragen für sich selbst beantworten, ohne dass wir uns das Recht herausnehmen, den moralischen Zeigefinger zu erheben. Aber wie kann Hilfe aussehen? Was ist Hilfe? Was hilft den Betroffenen? Die Antwort lautet natürlich ‚Geld‘! So viel und so schnell wie möglich.
Wir als Gemeinde haben uns in die Schlange der Helfenden eingereiht.
Stellen auch Sie sich dazu!

Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68520604100000502502
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Erdbebenhilfe Türkei Syrien

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